Ringgröße berechnen – 3 Tipps

Hier drei Tipps um richtig die Ringgröße zu messen / berechnen:

Wo soll gemessen werden? An welcher Stelle des Fingers wird die Messung vorgenommen?

Die Finger sind an der linken und rechten Hand unterschiedlich dick. Was zunächst trivial klingt, entpuppt sich als Problem – wenn der Ring nicht passt. Bestimmen Sie vor der ersten Messung, an welchem Finger und an welcher Hand der Ring getragen werden soll. Verlobungsringe zum Beispiel werden in der Regel am Ringfinger der linken Hand getragen.

Wichtig: Der Umfang des Fingers muss an der richtigen Stelle gemessen werden. Normalerweise werden Ringe über das zweite Fingerglied (das so genannte Phalanx media) gestreift. Sie sitzen dann in der Mitte zwischen dem zweiten und dritten Fingerglied, den Phalanx media.

Ausnahmen sind Daumenringe oder die Art und Weise, wie sie getragen werden, bei der viele Ringe an einem Finger getragen werden.

Wann, wo und wie soll gemessen werden?

Wann soll gemessen werden? Dünne Finger am Morgen und bei kaltem Wetter
Die Dicke der Finger variiert im Laufe des Tages und bei unterschiedlichen Temperaturen. Morgens ist der Finger dünner als abends; im Winter und in einer kalten Umgebung ist er dünner als im Sommer.

Auch der Umfang des Fingers verändert sich im Laufe der Jahre und während der Schwangerschaft: der linke und der rechte Ringfinger haben in der Regel unterschiedliche Umfänge. Und die Zehenknochen sind bei vielen Frauen die breiteste Stelle des Ringfingers.

Nehmen Sie die Messung also rechtzeitig vor der Bestellung vor und führen Sie sie – wenn möglich – mehrmals zu verschiedenen Tageszeiten durch. So erhalten Sie ein Gefühl für den Mittelfingerumfang, der für ein angenehmes Tragen des Rings entscheidend ist.

Wie wird gemessen?

Um die geeignete Ringgröße zu bestimmen, haben wir in diesem praktischen Beispiel fünf Messungen über mehrere Tage durchgeführt und aufgezeichnet. Die erste mittags, als der Fingerumfang 53,5 mm betrug, die zweite abends bei mittlerer Temperatur. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Finger bereits etwas mehr Umfang.

Die dritte Messung fand früh morgens nach dem Aufstehen statt und führte zum Ergebnis mit dem kleinsten Fingerumfang (53 mm). Die vierte Messung erfolgte an einem warmen Sommerabend und die fünfte am folgenden Tag mittags.

Zur Bestimmung des durchschnittlichen Fingerumfangs werden alle Messergebnisse addiert und dieser Wert durch die Anzahl der Messungen geteilt.